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Irene
Weissmantel, 1965 in Köln geboren, zeichnete und malte
schon intensiv seit ihrem sechsten Lebensjahr. Leider mussten
viele Jahre vergehen, bis ihre besondere bildnerische Begabung
erkannt wurde. Mit dreizehn Jahren erstmals von der Familie
in ein Heim verbracht, wechselte sie in den nächsten
fünfzehn Jahren mehrfach entsprechende Einrichtungen
bis sie 1993 in der Stiftung Hephata in Mönchengladbach
eine neue Heimat fand. Dort endlich erkannte man ihr künstlerisches
Potenzial, fand sie Anerkennung,
wurde sie motiviert und ihre Fähigkeiten gefördert.
Seit 1999 geht sie mit ihren Arbeiten an die Öffentlichkeit
und hatte schon viele Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen.
Ganz in sich und ihre imaginative Erlebniswelt eingesponnen,
ermalte sie sich ihren eigenen Stil.
Ein
großes Repertoire an farbenprächtigen Bildern ist
seitdem entstanden, die ausdrucksstark, hinreißend naiv
und dennoch mit harmonischem Gleichgewicht die gesamte Erlebniswelt
der Künstlerin zeigen. Dies wurde auch von der 2005 verstorbenen
Politikerin Marianne Kühn erkannt.
Als Kunstmäzenin betrieb sie eine Galerie für naive
Kunst, förderte genau die Künstlerinnen und Künstler,
gab ihnen Raum und ein stets offenes Ohr und schenkte ihre
umfangreiche Sammlung, eben auch mit Bildern von Irene Weissmantel,
dem Vestischen Museum Recklinghausen.
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