Sabina Ritterbach
"Der nudruistische Aufbruch in eine neue Welt"

Vernissage: 11. Januar 2009, 11.30 Uhr
Ausstellung: 12. Januar bis 24. Februar 2009

Sabina Ritterbach wurde in Kreuzberg/Oberschlesien geboren, verbrachte ihre Kindheit in Oberösterreich und lebt seit Anfang der 50er Jahre in Düsseldorf. Sie studierte an der Werkkunstschule Düsseldorf acht Semester Gebrauchsgrafik und freie Grafik sowie zwei Semester angewandte Malerei. Nach Abschluss des Studiums war Sabina Ritterbach als Grafikerin, später, nach Heirat und vier Kindern, als freie Werbegrafikerin tätig.
Anfang der 70er Jahre übernahm Sabina Ritterbach die Leitung von Erwachsenen-Malkursen im Rahmen des katholischen Familienbildungswerkes Ratingen und des ASG-Bildungsforums Düsseldorf. Im Mai 1981 übertrug die Stadt Ratingen der Künstlerin die Leitung der neu gegründeten Städtischen Malschule.
Achtzehn Jahre gab sie mit großem Erfolg in mehreren Kursen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu freier schöpferischer Tätigkeiten und künstlerischer Entfaltung.
Viele Kinder, die im ersten Schuljahr zu ihr in den Malunterricht kamen, sind erst nach Kunstleistungskursen und Abitur aus ihren Kursen ausgeschieden. Einige ihrer Schüler haben eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen. Neben diesen Tätigkeiten arbeitet Sabina Ritterbach als freischaffende Künstlerin in Düsseldorf.
Ihre persönliche künstlerische Arbeit hat sie bei allem Erfolg ihrer Kursarbeiten nie vernachlässigt. So arbeitet sie in Zyklen und Werkgruppen und manchmal begleitet sie dabei ein Thema ein Jahr und länger. In den 80er Jahren war ihr Thema "Pilze" und dazu entwickelte die Künstlerin Metaphern und Wortspiele, die sie dann visuell umsetzte.
Ein gutes Jahr lang beschäftigte sie das Thema "Kopfkissen" und Wünsche, Träume u. Sehnsüchte wurden in den Falten der weißen Kissen eingearbeitet. Sie beschäftigte sich auch mit dem lebensfrohen Thema "Gärten", malte Barockgärten, Gewächshäuser oder Schattengärten, bei denen am Ende fast
abstrakte geometrische Figuren entstanden, angelehnt an die Faconschnitte von Le Nôtre in Versailles.
In den Jahren 2005 und 2006 explodierten die "Super Nova´s" auf ihren Leinwänden und als Ausgleich entstanden Grafiken mit kleinen Geistern. Tristan und Isolde und all die anderen verqueren Liebespaare der Geschichte sind seit langer Zeit das Thema der Künstlerin, die sich auch verstärkt mit plastischer
Kunst beschäftigt.